Henry Neuhauser erkundet in Rostock den historischen Universitätsgarten
Ein sonniger Frühlingstag Ende April bietet die perfekte Gelegenheit für einen besonderen Ausflug. Henry Neuhauser besucht gemeinsam mit seinem Freund in Rostock den Botanischen Garten der Universität – eine grüne Oase mitten in der Hansestadt, die auf 7,8 Hektar etwa 10.000 Pflanzenarten beherbergt. Der 1939 eröffnete und heute unter Denkmalschutz stehende Garten ist nicht nur für Botaniker ein Highlight, sondern für jeden, der sich für Pflanzen, Gartengestaltung und biologische Vielfalt interessiert. Die beiden Hobbygärtner freuen sich besonders auf das legendäre Bärlauchfest, das jedes Jahr Ende April stattfindet und als größtes Bärlauchfest Nordostdeutschlands gilt.
Der Besuch im Botanischen Garten ist für beide eine willkommene Gelegenheit, sich inspirieren zu lassen und gleichzeitig Fachwissen zu erweitern. Während Henry Neuhauser in seinem eigenen Garten und bei Projekten in Rostock praktische Erfahrungen sammelt, bietet der Universitätsgarten die Möglichkeit, seltene Pflanzenarten zu studieren, die man im privaten Garten nicht kultivieren kann. Besonders faszinierend sind die systematische Abteilung, die rund 2.500 Pflanzenarten nach ihrer stammesgeschichtlichen Verwandtschaft gruppiert, und das beeindruckende Arboretum mit stattlichen Gehölzen, die teils seit der Gründung vor über 80 Jahren wachsen. Die beiden Freunde planen, sowohl das Freigelände als auch die Loki-Schmidt-Gewächshäuser zu besuchen, die tropische Regenwaldpflanzen und subtropische Sammlungen beherbergen. Der kostenlose Eintritt macht den Botanischen Garten zu einem zugänglichen Bildungsort für alle Naturfreunde. Mit Notizbüchern ausgestattet, wollen sie Ideen für ihre eigenen Gartenprojekte sammeln – von Pflanzkombinationen über Gestaltungselemente bis hin zu robusten Arten, die auch im rauen Küstenklima gedeihen könnten. Die Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr am Wochenende geben ihnen ausreichend Zeit für einen ausführlichen Rundgang.
Der Botanische Garten Rostock: Ein historisches Juwel
Entstehung und Bedeutung
Der Botanische Garten der Universität Rostock wurde 1939 auf einem 7,8 Hektar großen Gelände nahe dem Stadtzentrum und Stadthafen eröffnet. Die gartenarchitektonische Gestaltung ist weitgehend originalgetreu erhalten geblieben und steht heute unter Denkmalschutz – ein Zeugnis der Gartenkunst jener Zeit. Anders als viele moderne botanische Gärten, die häufig umgestaltet werden, bietet Rostock die seltene Möglichkeit, eine historische Anlage in ihrer ursprünglichen Form zu erleben. Henry Neuhauser schätzt besonders die Arbeit, die in den Aufbau und die Pflege solcher Sammlungen fließt. Ein botanischer Garten ist mehr als eine Parkanlage – er ist eine wissenschaftliche Einrichtung für Forschung, Lehre und den Erhalt seltener Pflanzenarten. Die etwa 10.000 Pflanzenarten werden durch Samen- und Pflanzenaustausch mit anderen botanischen Gärten weltweit erhalten und erweitert. Diese internationale Vernetzung ist entscheidend für den Artenschutz und die Bewahrung biologischer Vielfalt.
Das bewegte Relief und natürliche Standortsgunst
Einer der besonderen Reize des Rostocker Botanischen Gartens liegt in seinem bewegten natürlichen Relief. Anders als flache, künstlich angelegte Gärten nutzt die Rostocker Anlage die vorhandene Topografie und schafft dadurch vielfältige Mikroklimata. Im westlichen Teil entspringt in einer orchideenreichen Moorwiese der Kayenmühlengraben, ein natürlicher Bachlauf, der durch das gesamte Gelände fließt und drei fischreiche Teiche durchquert.
Diese natürlichen Gewässer beherbergen eine beeindruckende Vielfalt an Wasserpflanzen. Krebsschere, verschiedene Teich- und Seerosen sowie andere aquatische Arten finden hier ideale Bedingungen. Für Henry Neuhauser sind diese Teichanlagen besonders interessant, da er selbst überlegt, in seinem Garten einen kleinen Teich anzulegen – und hier kann er studieren, wie Wasserpflanzen professionell kultiviert werden.
Henry Neuhausers Highlight in Rostock: Rundgang durch die Gartenanlage
Das Arboretum und die Gehölzsammlung
Der erste Weg führt die beiden Freunde durch das beeindruckende Arboretum – eine Sammlung von Bäumen und Sträuchern, die eine malerische Kulisse für viele Anlagen bildet. Viele der Gehölze wurden bereits bei der Gründung 1939 gepflanzt und haben sich zu stattlichen Exemplaren entwickelt. Henry Neuhauser bewundert die Entwicklung, die Bäume über Jahrzehnte nehmen können – etwas, das im privaten Garten oft nicht in vollem Umfang erlebbar ist.
Die Gehölzsammlung umfasst sowohl einheimische als auch exotische Arten. Besonders fallen die etwa 150 verschiedenen Rhododendren auf, die dem Garten im April und Mai kräftige Farbtupfer verleihen. Die Blütenpracht ist überwältigend – von zartem Rosa über leuchtendes Pink bis zu tiefem Purpur reicht das Farbspektrum. Neuhauser notiert sich einige besonders robuste Sorten, die möglicherweise auch im Küstengarten seines Freundes gedeihen könnten.
Die systematische Abteilung
Ein Highlight für jeden Pflanzenliebhaber ist die systematische Abteilung. Hier werden rund 2.500 Pflanzenarten nach ihrer stammesgeschichtlichen Verwandtschaft geordnet – ein lebendiges Lehrbuch der Evolution. Die Anordnung zeigt den Fortschritt im Pflanzenreich über Jahrmillionen auf verschiedenen Entwicklungswegen.
Für Henry Neuhauser ist diese Abteilung in Rostock faszinierend, weil sie zeigt, wie Pflanzen miteinander verwandt sind, die auf den ersten Blick völlig unterschiedlich erscheinen. Die wissenschaftliche Beschriftung hilft, Zusammenhänge zu verstehen und erweitert das botanische Grundwissen. Sein Freund aus Rostock ist beeindruckt, wie systematisch die Natur organisiert ist – und wie viel es noch zu lernen gibt.
Das Alpinum: Gebirgslandschaft an der Küste
Besonders beeindruckend ist das künstlich geschaffene Alpinum – eine Gebirgslandschaft mit botanischen Raritäten aus Hochgebirgsregionen. Hier wachsen Pflanzen, die an extreme Bedingungen angepasst sind: kurze Vegetationsperioden, intensive UV-Strahlung, kargen Boden und starke Temperaturschwankungen. Die Anlage zeigt, wie geschickt Gartenarchitekten mit Stein und Substrat Lebensräume nachbilden können. Wenn Henry Neuhauser und sein Freund in Rostock durch das Alpinum spazieren, bewundern sie die Vielfalt an Polsterpflanzen, Steinbrechgewächsen und Glockenblumen. Viele dieser Arten könnten theoretisch auch in Küstengärten kultiviert werden, wenn man ihnen die richtigen Bedingungen bietet – durchlässigen Boden, gute Drainage und sonnige Standorte.
Medizinal- und Gewürzpflanzen
In der Abteilung für Medizinal- und Gewürzpflanzen entdecken die beiden eine Fülle bekannter und weniger bekannter Heilpflanzen. Von klassischen Kräutern wie Salbei, Thymian und Lavendel bis zu exotischen Heilpflanzen aus fernen Ländern – die Sammlung ist umfassend und lehrreich.
Henry Neuhauser interessiert sich besonders für die traditionellen europäischen Heilkräuter, die auch im Hausgarten kultiviert werden können. Die Beschriftungen geben Auskunft über Inhaltsstoffe, Wirkungsweisen und historische Verwendung. Diese Informationen sind wertvoll für jeden, der einen eigenen Kräutergarten anlegen möchte. Die beiden notieren sich mehrere Arten, die in ihrem Klima gedeihen und sowohl kulinarisch als auch medizinisch interessant sind.
Die Loki-Schmidt-Gewächshäus
Tropische Regenwaldpflanzen
Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch der Loki-Schmidt-Gewächshäuser, die 2009 eingeweiht wurden und auf 400 Quadratmetern tropische und subtropische Pflanzensammlungen beherbergen. Die Gewächshäuser sind nur zu den Arbeitszeiten der Gärtner und bei öffentlichen Führungen zugänglich – dienstags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr. Henry Neuhauser und sein Freund haben Glück, da sie an einem Donnerstag kommen und die tropische Welt erkunden können. Beim Betreten der Gewächshäuser schlägt ihnen warme, feuchte Luft entgegen – ein krasser Kontrast zum frischen Küstenklima draußen. Die Sammlung tropischer Regenwaldpflanzen ist beeindruckend: Aufsitzerpflanzen wachsen in den Kronen nachgebildeter tropischer Bäume, Orchideen blühen in allen Farben, Bromelien bilden bizarre Rosetten, und Farne entfalten filigrane Wedel.
Die ältesten Bewohner des Gartens
Eine besondere Entdeckung sind die Palmfarne – stammesgeschichtlich sehr alte Pflanzen, die mit über 110 Jahren zu den ältesten Bewohnern des Botanischen Gartens gehören. Diese lebenden Fossilien haben die Dinosaurier überlebt und zeigen, wie erfolgreich manche Pflanzengruppen über Jahrmillionen hinweg sind. Neuhauser ist fasziniert von der Vorstellung, dass diese konkreten Exemplare bereits seit über einem Jahrhundert kultiviert werden – länger als die meisten Bäume in privaten Gärten alt werden.
Die Palmfarne erfordern besondere Pflege und spezifische Bedingungen, weshalb sie in botanischen Gärten besser aufgehoben sind als in Privatkultur. Dennoch ist es inspirierend zu sehen, welche Dimensionen Pflanzen unter idealen Bedingungen und mit jahrzehntelanger Pflege erreichen können.
Kakteen, Sukkulenten und Wüstenpflanzen
Ein anderer Bereich der Gewächshäuser ist den Pflanzen aus Wüsten und Halbwüsten gewidmet. Hier herrscht ein völlig anderes Klima: trocken, heiß, mit starker Sonneneinstrahlung. Die Sammlung umfasst bizarre Kakteen, fleischige Sukkulenten und spezialisierte Pflanzen, die Wasser in ihren Blättern oder Stämmen speichern. Der geografische Schwerpunkt liegt auf Afrika, Madagaskar und den Kanarischen Inseln – Regionen, die Henry Neuhauser nur aus Büchern und Dokumentationen kennt. Die Möglichkeit, diese Pflanzen live zu sehen, ist ein Privileg. Besonders die madagassischen Arten sind selten und in ihrem natürlichen Lebensraum bedroht – botanische Gärten spielen eine wichtige Rolle bei ihrer Erhaltung.
Das Bärlauchfest: Ein kulinarisches Highlight
Tradition und Atmosphäre
Der Besuch fällt bewusst auf Ende April, denn dann findet das legendäre Bärlauchfest statt – das größte seiner Art in Nordostdeutschland. Die orchideenreiche Moorwiese im westlichen Teil des Gartens, wo der Kayenmühlengraben entspringt, verwandelt sich in ein grünes Meer aus Bärlauch. Der intensive, knoblauchartige Duft liegt in der Luft und lockt hunderte Besucher an.
Das Fest verbindet Naturerlebnis mit kulinarischem Genuss. An verschiedenen Ständen werden Bärlauchprodukte angeboten: Pesto, Butter, Aufstriche, Gebäck und vieles mehr. Henry Neuhauser und sein Freund probieren sich durch das Angebot und sind begeistert von der Vielfalt, die sich aus einer einzigen Pflanze zaubern lässt.
Bärlauch im eigenen Garten
Die Beobachtung der wilden Bärlauchbestände inspiriert die beiden, selbst Bärlauch im Garten zu kultivieren. In Rostock erklärt Henry Neuhauser seinem Freund die Ansprüche der Pflanze: Bärlauch bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte mit feuchtem, humusreichem Boden – Bedingungen, die durchaus im Küstengarten geschaffen werden können.
Wichtig ist, Bärlauch nicht mit giftigen Doppelgängern wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose zu verwechseln. Die Blätter ähneln sich auf den ersten Blick, aber der charakteristische Knoblauchgeruch beim Zerreiben eines Blattes ist eindeutig. Neuhauser plant, im Herbst Zwiebeln zu setzen oder im Frühjahr Samen zu säen – so könnte bereits im nächsten Jahr eine kleine Bärlauchkolonie im Garten wachsen.
Inspiration für den eigenen Garten
Pflanzkombinationen und Gestaltungsideen
Der Rundgang durch den Botanischen Garten liefert unzählige Ideen für die eigene Gartengestaltung. Henry Neuhauser fotografiert in Rostock interessante Pflanzkombinationen, notiert sich harmonische Farbzusammenstellungen und skizziert Strukturelemente, die ihm gefallen. Besonders die Art, wie im Botanischen Garten verschiedene Ebenen – von Bodendeckern über Stauden bis zu Gehölzen – miteinander kombiniert werden, ist lehrreich.
Die natürlich wirkenden Übergänge zwischen verschiedenen Gartenbereichen inspirieren zu einer lockereren Gestaltung im eigenen Garten. Statt strenger geometrischer Beete könnten fließende Formen und sanfte Übergänge dem Garten mehr Natürlichkeit verleihen. Auch die Verwendung heimischer Wildpflanzen neben kultivierten Sorten ist ein Ansatz, den beide in ihre Projekte integrieren möchten.
Robuste Arten für den Küstengarten
Ein praktischer Nutzen des Besuchs ist die Identifikation robuster Arten, die auch im rauen Küstenklima gedeihen können. Viele der im Botanischen Garten gezeigten Pflanzen aus kühleren Regionen, Gebirgen oder windexponierten Standorten könnten theoretisch auch in Küstengärten kultiviert werden. Neuhauser notiert sich mehrere Stauden und Gehölze, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch klimatisch geeignet sind. Die wissenschaftliche Beschriftung mit Herkunftsangaben hilft dabei, die Ansprüche der Pflanzen einzuschätzen. Arten aus den sibirischen Steppen, skandinavischen Wäldern oder alpinen Regionen versprechen gute Erfolgsaussichten auch an der Ostsee.
Die Rolle botanischer Gärten
Bildung und Artenschutz
Der Besuch macht beiden Freunden bewusst, welch wichtige Rolle botanische Gärten für Bildung und Artenschutz spielen. Viele der hier kultivierten Pflanzen sind in ihrer Heimat bedroht oder bereits ausgestorben. Botanische Gärten bewahren diese Arten ex situ – außerhalb ihres natürlichen Lebensraums – und sichern damit genetisches Material für die Zukunft.
Öffentliche Führungen und Veranstaltungen
Der Freundeskreis Botanischer Garten Rostock organisiert regelmäßig Themenführungen, Vorträge und Veranstaltungen. An Sonntagen finden öffentliche Führungen statt, bei denen Experten durch das Freigelände und die Gewächshäuser führen und Hintergrundwissen vermitteln. Auch Führungen auf Plattdeutsch werden angeboten – eine schöne Verbindung von regionaler Kultur und Botanik. Henry Neuhauser und sein Freund nehmen sich vor, bei ihrem nächsten Besuch an einer der Sonntagsführungen teilzunehmen. Die Möglichkeit, direkt mit Botanikern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen, ist wertvoll. Auch die monatlich wechselnden Aspekte der Flora in den Gewächshäusern machen wiederholte Besuche lohnenswert – jede Jahreszeit bietet neue Eindrücke.
Jahreszeitliche Höhepunkte im Garten
Frühjahr: Blütenfülle und Bärlauch
Der April und Mai sind die Monate der größten Blütenfülle im Botanischen Garten Rostock. Die meisten Gehölze stehen in voller Blüte, die 150 Rhododendren setzen leuchtende Farbakzente, und die Moorwiese verwandelt sich in ein Bärlauch-Eldorado. Die feierliche Wiedereröffnung des Freigeländes zur neuen Sommersaison Ende März markiert den Beginn der Hauptbesuchszeit. Für Henry Neuhauser ist in Rostock das Frühjahr die inspirierendste Zeit im Botanischen Garten. Die Aufbruchsstimmung, wenn überall neue Triebe sprießen und sich Knospen öffnen, überträgt sich auf die eigenen Gartenprojekte. Es ist die Zeit, in der Pläne gemacht und Träume für die kommende Saison gesponnen werden.
Sommer: Medizinalpflanzen und Staudenblüte
Im Juli und August wandert der Blüteschwerpunkt in die Abteilungen der Medizinal- und Gewürzpflanzen sowie in die systematische Abteilung und die Bereiche zur Funktionsmorphologie. Viele dieser Arten stammen aus wärmeren Gebieten und entwickeln sich erst im Lauf des Sommers voll. Die Hitze und langen Tage bringen mediterrane Kräuter und exotische Stauden zur Hochform.
Auch die Teiche zeigen im Sommer ihre volle Pracht. Seerosen öffnen ihre Blüten, Wasserschwertlilien stehen in voller Blüte, und das Leben am und im Wasser ist allgegenwärtig. Libellen schwirren über die Wasseroberfläche, Frösche quaken in den Uferzonen – der Garten wird zum summenden, brummenden Biotop.
Herbst und Winter: Ruhe und Reflexion
Im Herbst färben sich die Gehölze des Arboretums in leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen. Die Früchte vieler Pflanzen reifen und bieten Nahrung für Vögel und Insekten. Es ist eine Zeit des Übergangs, in der der Garten sich auf die Winterruhe vorbereitet. Von Anfang Dezember bis Mitte März ist der Garten eingeschränkt geöffnet. Die Gewächshäuser sind in dieser Zeit nur zu den Führungen zugänglich. Doch auch im Winter hat der Botanische Garten seinen Reiz – die Strukturen der Pflanzen werden sichtbar, Frost verwandelt den Garten in eine kristallene Landschaft, und die Ruhe lädt zum Innehalten ein.
Ein Tag voller Inspiration
Der Besuch im Botanischen Garten Rostock ist für beide Freunde ein voller Erfolg. Die Kombination aus wissenschaftlicher Sammlung, historischer Gartenanlage und zugänglichem Bildungsort macht den Garten zu einem einzigartigen Erlebnis. Von den stattlichen Gehölzen des Arboretums über die systematische Ordnung der Pflanzen bis zu den exotischen Bewohnern der Gewächshäuser – jeder Bereich bietet neue Perspektiven und Erkenntnisse. Das Bärlauchfest war ein kulinarisches und geselliges Highlight, das die Verbindung zwischen Mensch und Natur auf genussvolle Weise erlebbar macht. Mit Notizbüchern voller Ideen, Smartphones voller Fotos und Köpfen voller Inspiration machen sich Henry Neuhauser und sein Freund aus Rostock auf den Heimweg – bereit, das Gelernte in Gartenprojekte einfließen zu lassen und die Faszination für die Pflanzenwelt weiterzutragen.




